Einbrecher von Bewohner überrascht – Zeugen gesucht

Am Dienstagmorgen, um 05:00 Uhr, versuchte ein unbekannter Täter in eine Wohnung in der Straße May in Nettetal zu gelangen. Der schlafende 57-jährige Bewohner der Tatortwohnung bemerkte ein Geräusch an der Wohnungstür und ging daraufhin an ein danebenliegendes Fenster. Er konnte erkennen, wie eine unbekannte Person das Treppenhaus fluchtartig verließ. Anschließend sah er die Beschädigungen an der Wohnungstür.

Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Ihre Hilfe: Haben Sie verdächtige Feststellung zur Tatzeit im Bereich der Straße May gemacht? Melden Sie ich bitte unter der 02162/377-0.

Jahreshauptversammlung des Löschzug Leuth

Löschzug Leuth schaute auf ein fast normales Dienst- und Einsatzjahr 2022 zurück

Mit dem ersten Teil des Jahresberichtes eröffnete Löschzugführer Jan Niklas Schmitz die Jahreshauptversammlung des Löschzuges Leuth. Er stellte die Zahlenbilanz des Dienst-, Einsatz- und Lehrgangsgeschehen 2022 vor und stellte dabei fest, dass klar erkennbar ist, dass die Lockerungen und Veränderungen in der Coronapandemie zum Positiven im Löschzug Leuth angekommen sei. Die Indikatoren dafür sei gestiegene Einsatztätigkeit von 47 (2021) auf 66 (2022) und die ebenfalls gestiegenen Dienststunden von 1924 auf 3552 Stunden sowie der gesteigerte Besuch von Lehrgängen und Seminaren. Die zur Pflege der Kameradschaft relevanten Aktivitäten konnten ebenfalls wieder vermehrt in Anspruch genommen werden. Somit lag wieder ein Jahr mit reichlich Aktivitäten vor, so wie vor der Pandemie. Dies spiegelte sich in den Schilderungen des Jahresberichtes ebenfalls wieder, welcher der stellvertretenden Löschzugführer Jan Nelissen vortrug, der dies in Vertretung für den erkrankten Geschäftsführer Tim Paland übernahm. Als herausragendes Ereignis stellt sich der Erweiterung der Fahrzeugflotte im Oktober dar. Hier erhielt der Löschzug ein Vorauslöschfahrzeug (VLF), welches für die Prävention und Bekämpfung von Waldbränden eingesetzt wird.

Kassierer Markus Dellen legte in kurzer und bündiger Form seinen Kassenbericht vor. „Ich freue mich, dass wir das abgelaufene Jahr mit einem zufrieden stellenden Ergebnis abschließen konnten“ so Markus Dellen. Die Versammlung folgte dem Vorschlag der Kassenprüfer Lukas Schouren und Holger Bosniakowski einstimmig, dem Kassierer Entlastung zu erteilen. Als neuer Kassenprüfer wählte man Henrik Genneper.

Ortsvorsteher Willi Ridder dankte den Löschzugangehörigen für ihren unermüdlichen
Einsatz. Er wisse es zu schätzen, welchen Dienst zum Wohle der Bürger Leuths und
darüber hinaus erbracht wird. Dies wurde ihm bei einem Besuch eines praktischen Dienstes im vergangen Jahr klar, wie vielfältig und anspruchsvoll die Arbeit sei.

Der herausragende Tagesordnungspunkt des Abends bestand in der Ehrung des
25-jährigen Dienstjubiläums von Jochen Meiners. Löschzugführer Jan Niklas Schmitz
zeigte den Werdegang des Jubilars auf und erinnerte daran, dass Jochen in seiner Laufbahn einige Schlüsselfunktionen innehatte wie die Funktionen als stellvertretender und Löschzugführer und es nun bis zum stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Nettetal gebracht hat. Unter dem Applaus aller Anwesenden dankte man Jochen Meiners für seine langjährige Tätigkeit und reichte ihm ein Präsent.

v. l. n. r. Löschzugführer Jan-Niklas Schmitz, Jubilar Jochen Meiners, stellvertretender Löschzugführer Jan Nelißen

Zum Abschluss der Versammlung ging Mathias Wefers (ehemaliger Schirrmeister /
Maschinistenausbilder) auf ein Stück 50-jährige Geschichte ein. Er schilderte anschaulich wie sich die Maschinisten-Ausbildung, wie man sie heute bei den Feuerwehren im Kreis Viersen kennt, ihre Keimzelle in Leuth fand. Hierzu legte er aus seinem privaten Fundus alte Unterlagen und Fotos zu Ansicht aus.

Quelle: Feuerwehr Nettetal

Höhepunkte sind die Hallenspringreittage und die Herbstjagd


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Nach rund 300 Jahren zerstört

Rund 300 Jahre hat „unser“ Schwarzer Herrgott an der Heronger Straße gestanden. Im Jahre 1798 gab es den ersten „Anschlag“ auf ihn. Französische Soldaten bestrichen Ihn mit Pech. Der Legende nach bestrafte der Herrgott sie daraufhin mit einem verheerenden Pestausbruch. Wollen wir mal hoffen, dass die beiden Bruchpiloten von gestern Abend davon verschont bleiben.

Foto: Günter Jungmann

Nun stelle ich mir die Frage: Was passiert mit dem Pestkreuz? Heute Morgen lag es noch traurig und zerbrochen am Boden. Wer nimmt sich seiner an? Die Kirche? Die Stadt? Ich habe unserem Bürgermeister diesbezüglich mal eine Mail gesendet.

Foto: Hartwig Janßen

 

Junges Paar flüchtet vor der Polizei – Verkehrsunfall

Meldung der Autobahnpolizei Ratingen

Nur leichtere Verletzungen erlitten gestern Abend (So. 4.12.) ein 24-jähriger Pkw-Fahrer und seine 17-jährige Beifahrerin, als sie im Bereich Nettetal mit ihrem BMW verunfallten. Vorausgegangen war eine „lange“ Fahrt von Ratingen (A 3) über die A 40 und mehrere Landstraßen bis nach Nettetal. Bei der 17-Jährigen handelt es sich um eine abgängige Jugendliche aus einer Einrichtung in Oberhausen. Gegen den Fahrer, ebenfalls aus OB, wird außerdem wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.

Foto: Günter Jungmann

Foto: Günter Jungmann

Einsatzzeit: 20:45 Uhr – Eine Streife der Autobahnpolizei Hilden beabsichtigte zunächst in Höhe der Raststätte Ratingen-Hösel an der A 3 einen Pkw (BMW) für eine Verkehrskontrolle anzuhalten. Der Fahrzeugführer ignorierte jedoch die Anhaltezeichen und flüchtete über die A 3 in Richtung Oberhausen bis zur Anschlussstelle Duisburg-Wedau. Dort verließ der BMW die Autobahn und der Fahrer lenkte den Wagen über Land- und innerstädtische Straßen den Wagen bis zur Anschlussstelle Mülheim an der A 40. Im weiteren Verlauf flüchtete das Fahrzeug auf die BAB 40 in Richtung Venlo. An der Autobahnanschlussstelle Kempen verließ der Pkw erneut die BAB und fuhr dann auf Bundesstraßen weiter in Richtung der niederländischen Grenze. Hierbei touchierte das Fahrzeug einmal eine Verkehrsinsel. Auf der Heronger Straße in Nettetal verunfallten die Insassen mit ihrem Pkw alleine und kamen in einem Feld neben einem Baum zum Stehen. Die Fahrzeuginsassen versuchten, weiter zu Fuß zu flüchten. Sie konnten aber von den unmittelbar folgenden Streifenwagenbesatzungen festgehalten werden. An dem Fahndungseinsatz war auch ein Polizeihubschrauber beteiligt. Ob die Abwesenheit der 17-Jährigen aus der Einrichtung und/oder die fehlende Fahrerlaubnis bei dem 24-Jährigen Auslöser der Flucht war, muss geklärt werden. Die Beteiligten mussten vorsorglich in Krankenhäuser eingeliefert werden und wurden anschließend versorgt bzw. betreut.

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